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Explosion in der Lenzing AG: Keine Umweltgefährdung, jedoch zwei verletzte Mitarbeiter
08.07.1997
Bei der Explosion entstand eine Stichflamme, durch die zwei Lenzinger Mitarbeiter Verletzungen durch Verbrennungen noch unbestimmten Grades erlitten.
Binnen weniger Minuten waren der Lenzinger Werksarzt sowie ein Notarzt zur Erstversorgung am Unfallort, die beiden Verletzten wurden unmittelbar danach in das Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert.
Es besteht keinerlei Gefährdung für die Umwelt in der Region, da es sich nur um geringe Mengen von Schwefelkohlenstoff handelte. Die Sulfosorbon-Anlage wurde sofort stillgelegt, die Produktion der Viskosefaser gedrosselt.
Die Sulfosorbon-Anlage ist eine von drei Luftreinigungsanlagen der Lenzing AG. Durch den Stillstand dieser einen Anlage wird es zu erhöhten Emissionen kommen.
Die Gewerberechtsbehörde, Gendarmerie und Arbeitsinspektorat sind sofort von dem Vorfall verständigt worden.
Ursachen und Höhe des Sachschadens werden dzt. noch untersucht
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