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AUTO-, HEIM- UND SPEZIALTEXTILIEN AUS CHEMIEFASERN

01.03.1999

Die 38. Internationale Chemiefasertagung findet vom 15. bis 17. September 1999 gemeinsam mit der 20. Intercarpet in Dornbirn/Österreich statt. Der Kongreß steht unter der Schirmherrschaft von C.I.R.F.S./Brüssel, dem europäischen Dachverband der Chemie-faserindustrie. In drei parallel laufenden Sektionen werden wieder mehr als 70 Beiträge zu aktuellen Fragen in folgenden Bereichen Stellung nehmen:

  1. Autotextilien
  2. Textile Bodenbeläge
  3. Neue Fasern für spezielle textile Eigenschaften

Bei der textilen Ausstattung des Autos bestimmen die ständig steigenden Anforderungen an Haltbarkeit, Komfort und Sicherheit den Fortschritt. Unter den mehr als 20 Referaten der Sektion Autotextilien befinden sich Sprecher von Adam Opel, Audi, BMW, DaimlerChrysler, Mitglieder der Magna Holding, SAL Sassenburg, 3M Filtrete, Eybl International und Shell Chemicals, andere international angesehene Konsulenten, Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen und Produzenten.

Die Entwicklungen bei den textilen Bodenbelägen sind geprägt von ökonomischen und ökologischen Aspekten. Die Mehrzahl der Beiträge wird sich mit der Vorstellung von neuen Fasern sowie den neuesten Entwicklungen in der Herstellung von Teppichfasern und ihrer Verarbeitung zu textilen Bodenbelägen beschäftigen. Im Rahmen der Entwicklung der EURO-Dokumentation über die best verfügbaren Technologien wird die Vorstellung der "European Integrated Pollution Prevention and Control (IPPC) Strategie" auf der Intercarpet '99 einen weiteren Schwerpunkt bilden. Diese "Best Available Techniques References (BREF's)" bzw. die dahinterstehenden Denkansätze sollen einen Beitrag zum langfristigen Ziel einer sauberen und nachhaltigen Herstellung leisten.

Mit der Vorstellung einer Vielfalt von neuen Fasern für die Herstellung von speziellen Textilien für Bekleidung und technische Anwendungen stellt das Programm insgesamt wieder eine überzeugende Leistungsschau der Chemiefasern dar. Im Rahmen der dritten Sektion wird auch der Erfahrungsaustausch über die textile kooperative Forschung und Entwicklung sowie die verschiedenen Förderungsprogramme der EU fortgesetzt.

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