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Lenzing Gruppe setzt Erfolgskurs trotz schwierigem Marktumfeld fort
17.05.2002
Die Lenzing Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2001 ihre konsolidierten Umsatzerlöse um 3,9% auf EUR 622,7 Millionen steigern. Das EBITDA lag mit EUR 102,0 Mio nur leicht unter dem Rekordwert 2000 von EUR 107,6 Mio. Das EBIT betrug EUR 64,6 Mio nach EUR 69,8 Mio, das EBT vor Minderheitenanteilen EUR 65,5 Millionen nach EUR 69,3 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg in der Gruppe von 39 % im Vorjahr auf 46 % im Jahr 2001* .
Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2001 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,46 pro Aktie vorschlagen.
"Die Lenzing Gruppe hat 2001 trotz der weltweiten Konjunkturflaute das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt", kommentiert Finanzvorstand Peter Untersperger das abgelaufene Geschäftsjahr.
Überaus schwierig gestaltete sich das Umfeld im Fasergeschäft. "Angesichts einer weltweit rückläufigen Faserproduktion, des zyklischen Tiefs in der Textilindustrie, den sehr hohen Rohstoffkosten und dem Preisverfall bei Konkurrenzfasern sind wir mit dem erreichten Ergebnis äußerst zufrieden", betont Franz Raninger, Vorstand für den Faserbereich und Forschung und Entwicklung. So war etwa Natronlauge, einer der wichtigsten Rohstoffe der Viskosefaser-produktion, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2000 doppelt so teuer. Auf der Absatzseite verschärften die niedrigen Konkurrenzfaserpreise – Baumwolle war so billig wie seit 30 Jahren nicht mehr – den Druck auf Viskosefaserproduzenten.
Das erklärte Ziel der Lenzing Gruppe, die Ergebnisse nachhaltig zu steigern, also im Zyklushoch überdurchschnittlich attraktive Gewinnmargen zu erwirtschaften und selbst bei ungünstigen Marktbedingungen zufrieden stellende Erträge zu erzielen, wurde 2001 dennoch erreicht. Und zwar erstmals auch in einem zyklisch schwachen Jahr. Raninger: "Diesen erfolgreichen Weg werden wir fortsetzen".
Die Gesamtproduktion der Lenzing Standorte lag im Jahr 2001 bei 332.000 Tonnen Fasern. Die Lenzing Gruppe konnte in den letzten Jahren den Marktanteil auf 21% ausbauen und damit ihre Rolle als Weltmarktführer festigen.
Zur der erfreulichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr haben alle Geschäftsfelder (Fasern, Technik, Kunststoff, Papier) beigetragen, wobei das Geschäftsfeld Fasern auf Grund seiner Größe den bedeutendsten Anteil hatte. "Die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier haben im Jahr 2001 ihre Performance nochmals deutlich gesteigert. Lenzing Technik hat dabei mit der Errichtung der neuen Viskosefaser-Produktionsstraße ihre Innovationsführerschaft erneut unter Beweis gestellt", fasst Christian Reisinger, Bereichsvorstand für Technik und Umwelt, die Entwicklung der übrigen Geschäftsfelder zusammen.
1. Quartal: Periodenüberschuss + 56 %
Im ersten Quartal 2002 verbesserte die Lenzing Gruppe alle Ertragskennzahlen substanziell: Das EBITDA wurde gegenüber der Vorjahresperiode um 23,9 % auf EUR 29,5 Mio angehoben, das EBIT um 34,8 Prozent auf EUR 19,0 Mio, das EBT um 38 Prozent auf EUR 18,9 Mio und der Periodenüberschuss um 55,6 % auf EUR 11,2 Mio. Die konsolidierten Umsatzerlöse wurde um 2,8 % auf EUR 150,8 Mio gesteigert, obwohl der Zellstoffhandel für Bacell SA, Brasilien, der im Vorjahr EUR 10,2 Mio zum Umsatz beitrug, eingestellt wurde. Auf vergleichbarer Vorjahresbasis hätte sich der Umsatz um 10,5 % erhöht. Die Nettoverschuldung konnte seit Jahresbeginn um 43% von EUR 110,4 Mio auf EUR 63,2 Mio abgebaut werden.
Alle Geschäftsbereiche haben im 1. Quartal 2002 positiv abgeschlossen. Vor allem der Faserbereich profitiert derzeit von einer sehr starken Nachfrage nach Spezialfasern, insbesondere der Modalfaser. Auf Grund von Kapazitätsschließungen bei Konkurrenzfasern konnte Lenzing den Absatz hier signifikant anheben. Insgesamt verzeichnete der gesamte Bereich textile Fasern und auch der Bereich Nonwovens eine deutlich Nachfragesteigerung. Einzelne Preissenkungen bei Fasern konnten durch einen verbesserten Produktmix mehr als ausgeglichen werden.
Positiver Ausblick In den kommenden Monaten ist mit einer weiteren Belebung des Marktes zu rechnen. Die starke Nachfrage nach Lenzing-Spezialfasern, insbesondere Modal, dürfte anhalten. Zur Beseitigung von Engpässen in der Produktion und zur Befriedigung der anhaltend starken Nachfrage sind entsprechende Investitionen vorgesehen. Das Rohstoffpreisniveau dürfte sich im zweiten Quartal nicht ändern.
2001 zweitbestes Jahr der Firmengeschichte – Umsatzplus von 4 % auf EUR 623 Mio – EBITDA und EBIT knapp unter Rekordniveau – schwieriges Marktumfeld mit hohen Rohstoffkosten – Aufschwungtendenzen im 1. Quartal 2002 – Periodenüberschuss + 56% positiver Ausblick auf das Gesamtjahr
2001 zweitbestes Jahr der Firmengeschichte
Umsatzplus von 4 % auf EUR 623 Mio – EBITDA und EBIT knapp unter Rekordniveau – schwieriges Marktumfeld mit hohen Rohstoffkosten – Aufschwungtendenzen im 1. Quartal 2002 – Periodenüberschuss + 56% positiver Ausblick auf das Gesamtjahr
Die Lenzing Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2001 ihre konsolidierten Umsatzerlöse um 3,9% auf EUR 622,7 Millionen steigern. Das EBITDA lag mit EUR 102,0 Mio nur leicht unter dem Rekordwert 2000 von EUR 107,6 Mio. Das EBIT betrug EUR 64,6 Mio nach EUR 69,8 Mio, das EBT vor Minderheitenanteilen EUR 65,5 Millionen nach EUR 69,3 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg in der Gruppe von 39 % im Vorjahr auf 46 % im Jahr 2001* .
Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2001 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,46 pro Aktie vorschlagen. „Die Lenzing Gruppe hat 2001 trotz der weltweiten Konjunkturflaute das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt“, kommentiert Finanzvorstand Peter Untersperger das abgelaufene Geschäftsjahr.
Überaus schwierig gestaltete sich das Umfeld im Fasergeschäft. „Angesichts einer weltweit rückläufigen Faserproduktion, des zyklischen Tiefs in der Textilindustrie, den sehr hohen Rohstoffkosten und dem Preisverfall bei Konkurrenzfasern sind wir mit dem erreichten Ergebnis äußerst zufrieden“, betont Franz Raninger, Vorstand für den Faserbereich und Forschung und Entwicklung. So war etwa Natronlauge, einer der wichtigsten Rohstoffe der Viskosefaser-produktion, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2000 doppelt so teuer. Auf der Absatzseite verschärften die niedrigen Konkurrenzfaserpreise – Baumwolle war so billig wie seit 30 Jahren nicht mehr – den Druck auf Viskosefaserproduzenten.
Das erklärte Ziel der Lenzing Gruppe, die Ergebnisse nachhaltig zu steigern, also im Zyklushoch überdurchschnittlich attraktive Gewinnmargen zu erwirtschaften und selbst bei ungünstigen Marktbedingungen zufrieden stellende Erträge zu erzielen, wurde 2001 dennoch erreicht. Und zwar erstmals auch in einem zyklisch schwachen Jahr. Raninger: „Diesen erfolgreichen Weg werden wir fortsetzen“. Die Gesamtproduktion der Lenzing Standorte lag im Jahr 2001 bei 332.000 Tonnen Fasern. Die Lenzing Gruppe konnte in den letzten Jahren den Marktanteil auf 21% ausbauen und damit ihre Rolle als Weltmarktführer festigen.
Zur der erfreulichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr haben alle Geschäftsfelder (Fasern, Technik, Kunststoff, Papier) beigetragen, wobei das Geschäftsfeld Fasern auf Grund seiner Größe den bedeutendsten Anteil hatte. „Die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier haben im Jahr 2001 ihre Performance nochmals deutlich gesteigert.
Lenzing Technik hat dabei mit der Errichtung der neuen Viskosefaser-Produktionsstraße ihre Innovationsführerschaft erneut unter Beweis gestellt“, fasst Christian Reisinger, Bereichsvorstand für Technik und Umwelt, die Entwicklung der übrigen Geschäftsfelder zusammen.
1. Quartal: Periodenüberschuss + 56 %
Im ersten Quartal 2002 verbesserte die Lenzing Gruppe alle Ertragskennzahlen substanziell: Das EBITDA wurde gegenüber der Vorjahresperiode um 23,9 % auf EUR 29,5 Mio angehoben, das EBIT um 34,8 Prozent auf EUR 19,0 Mio, das EBT um 38 Prozent auf EUR 18,9 Mio und der Periodenüberschuss um 55,6 % auf EUR 11,2 Mio.
Die konsolidierten Umsatzerlöse wurde um 2,8 % auf EUR 150,8 Mio gesteigert, obwohl der Zellstoffhandel für Bacell SA, Brasilien, der im Vorjahr EUR 10,2 Mio zum Umsatz beitrug, eingestellt wurde. Auf vergleichbarer Vorjahresbasis hätte sich der Umsatz um 10,5 % erhöht. Die Nettoverschuldung konnte seit Jahresbeginn um 43% von EUR 110,4 Mio auf EUR 63,2 Mio abgebaut werden.
Alle Geschäftsbereiche haben im 1. Quartal 2002 positiv abgeschlossen. Vor allem der Faserbereich profitiert derzeit von einer sehr starken Nachfrage nach Spezialfasern, insbesondere der Modalfaser. Auf Grund von Kapazitätsschließungen bei Konkurrenzfasern konnte Lenzing den Absatz hier signifikant anheben. Insgesamt verzeichnete der gesamte Bereich textile Fasern und auch der Bereich Nonwovens eine deutlich Nachfragesteigerung. Einzelne Preissenkungen bei Fasern konnten durch einen verbesserten Produktmix mehr als ausgeglichen werden.
Positiver Ausblick
In den kommenden Monaten ist mit einer weiteren Belebung des Marktes zu rechnen. Die starke Nachfrage nach Lenzing-Spezialfasern, insbesondere Modal, dürfte anhalten. Zur Beseitigung von Engpässen in der Produktion und zur Befriedigung der anhaltend starken Nachfrage sind entsprechende Investitionen vorgesehen. Das Rohstoffpreisniveau dürfte sich im zweiten Quartal nicht ändern. Die Lenzing Technik verweist auf eine gute Auftragslage. Reisinger: „Neue Produktentwicklungen werden den Ausbau von Marktanteilen zur Folge haben und für eine zufriedenstellende Entwicklung sorgen.“ Lenzing Plastics rechnet trotz weiterhin schwieriger Marktbedingungen mit einer kontinuierlichen Entwicklung. Im Geschäftsbereich Lenzing Papier sollen steigende Verkaufsmengen für ein positives Jahr 2002 sorgen.
Wichtige Kennzahlen 2001 nach US GAAP, auf Konzernbasis (in Mio. EUR)
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2001 |
2000 * |
Änderung in % |
| Umsatzerlöse |
622,7 |
599,4 |
+ 3,9 |
| EBITDA |
102,0 |
107,6 |
- 5,2 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) |
64,6 |
69,8 |
- 7,3 |
| Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT) |
65,5 |
69,3 |
- 5,5 |
| Ergebnis je Aktie (einfach) in EUR für die fortgeführte Geschäftstätigkeit |
12,4 |
12,7 |
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Wichtige Kennzahlen des 1. Quartals 2002, nach US GAAP, auf Konzernbasis (in Mio. EUR)
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Q1/2002 |
Q1/2001 * |
Änderung in % |
| Umsatzerlöse |
150,8 |
146,7 |
+ 2,8 |
| EBITDA |
29,5 |
23,8 |
+ 23,9 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) |
19,0 |
14,1 |
+ 34,8 |
| Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT) |
18,9 |
13,7 |
+ 38,0 |
| Periodenüberschuss nach Minderheitenanteil |
11,2 |
7,2 |
+ 55,6 |
| Ergebnis je Aktie (einfach) in EUR für die fortgeführte Geschäftstätigkeit |
3,52 |
2,57 |
| Termin:
Die 58. Ordentliche Hauptversammlung der Lenzing AG findet am 27. Juni 2002 um 11:00 Uhr am Firmensitz des Konzerns in Lenzing statt. Alle Informationen über die Hauptversammlung können Sie auch unter www.lenzing.com abrufen.
Rückfragehinweis: Lenzing Aktiengesellschaft: Fr. Angelika Guldt Tel.: + 43 / 7672 / 701 – 2713
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